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Herr Müntefering zu Besuch in Lorch

Mit den Liebsten über den Tod sprechen

Der ehemalige Bundeminister Franz Müntefering sprach am 10. September in der Lorcher Stadtkirche auf Einladung des Vereins Hospiz über das Thema „Sterben in unserer Zeit“ . Dabei fand er klare und deutliche Worte.

Vor mehr als 100 Zuhörern sprach der jetzige Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen und betonte: „Sterben bleibt eine schlimme Sache. Eine Katastrophe für jeden Einzelnen.“

Herr Müntefering hat in seinem Leben zweimal „Sterbehilfe“ geleistet. Bei seiner Ehefrau und bei seiner Mutter. Allerdings nicht in der Form, wie das Wort „Sterbehilfe“ in der heutigen Gesellschaft verstanden wird. Denn die lehnt er ab. Er habe seinen Angehörigen „nicht beim Sterben, sondern im Sterben geholfen“. Soll heißen: „Ich war für sie da, haben mit ihnen gesprochen, habe sie auf ihrem letzten Weg […]

23. Februar 2019|

In schweren Stunden mit Gefühl zur Seite stehen

Der Verein Hospiz Lorch e. V. kümmert sich seit 20 Jahren um Sterbende und ihre Angehörigen. Der Tod wird weiterhin oft tabuisiert, doch das Gespräch darüber hilft vielen Menschen, die schweren Stunden zu verarbeiten. Viele Ehrenamtliche helfen engagiert mit.

Dem Leben nicht mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben geben: Mit diesem Gedanken legte in den 60er Jahren die englische Ärztin Cicely Saunders den Grundstein für die Hospizbewegung. Als sich die früher üblichen Großfamilien immer mehr auflösten, fühlten sich Sterbende zunehmend allein gelassen. „Sterbe- und Trauerbegleitung war bis dahin gar nicht bekannt“, erzählt Sieghart Dreher. Er brachte die Hospizgruppe Lorch auf den Weg, die am 9. November im evangelischen Gemeindehaus ihr 20-jähriges Bestehen feiern konnte. An diesem Abend erhielten auch Gudrun und Sieghart Dreher die Ehrenmitgliedschaft […]

4. Januar 2018|

Veranstaltung 20 Jahre Hospiz Lorch e. V.

Am 09.11.2017 fand die zweite Veranstaltung im Rahmen der 20-Jahrfeier von Hospiz Lorch e. V. im ev. Gemeindehaus in Lorch statt.

„Dass wir heute, 09. November, unser 20-jähriges Jubiläum feiern, scheint mir kein Zufall zu sein“, sagte Rainer Molt, 1. Vorsitzender, bei seiner Begrüßung. „Trauer, Schmerz und Tod sind auch heute überall“. Wenn der Verein Hospiz Lorch e. V. dazu beitragen könne, dass Familien angesichts des Todes auf dem letzten Weg wieder zusammenfinden, sei ein Ziel erreicht.

Im Anschluss gab Sieghart Dreher, langjähriger Vorstand und Mitbegründer des Vereins, einen Rückblick auf die Vereinsgeschichte.

Als 1967 das erste Hospiz in England von der Ärztin Cicely Saunders gegründet wurde, stand nicht Heilung im Vordergrund, sondern die Begleitung und Linderung von Schmerzen für Sterbende, aber auch ihrer Angehörigen, was heute durch […]

14. November 2017|

Auf letztem Weg Vertrauen schenken

Sterbebegleitung. Der Lorcher Hospizdienst betreut Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Ob gläubig oder nicht, der ambulante Dienst will Anlaufstelle sein. Mit Muslimen fehlt noch die Erfahrung.

Gelbe Ornamente auf dunkelrotem Teppichboden, blau-weiße Mosaik-Arbeiten an der Wand, Sonnenlicht fällt durch die große Kuppel in den runden Raum. Wo sonst auf Knien gebetet wird, sitzen auf Schemeln im Halbkreis Kezban Celik, Rainer Molt und Imam Selcuk Lök. Weniger um Suren des Korans, mehr um den interkulturellen Austausch geht es an diesem Vormittag in der Moschee der Ditib-Gemeinde Schwäbisch Gmünd. Genauer:

Um die letzten Tage, die letzten verbleibenden Stunden im Leben – und die angemessene Begleitung eines Sterbenden in den Tod.

Rainer Molt ist als Leiter des ambulanten Hospizdienstes Lorch gekommen. Der Verein zählt zwölf ehrenamtliche Mitarbeiter, die es sich zur […]

1. November 2017|

Sterbebegleitung aus islamischer Sicht

Hintergrundwissen zur Begleitung muslimischer Patienten im Sterbebett bei Hospiz Lorch e. V. – Herr Imam Selcuk Lök von der DITIB Gemeinde zu Gast

Nach ausführlichen Vorgesprächen zwischen Rainer Molt, Vorsitzender von Hospiz Lorch e. V. und Kezban Celik, Koordinatorin für Interkulturelle Öffnung und Flüchtlingsarbeit im DRK, ist der Gruppenabend am 14.09.2017 für die Sterbebegleiter/-innen mit dem Thema Sterbebegleitung aus islamischer Sicht zu Stande gekommen.

Gibt es Unterschiede im Umgang mit Menschen muslimischen Glaubens am Sterbebett? Welches Verhalten ist nach einem Todesfall angemessen? Diese und weitere Fragen waren für die Gruppe von Interesse. Die Teilnahme vom Imam Selcuk Lök der DITIB Gemeinde an der Veranstaltung bei so einem sensiblen Thema ist sehr wichtig, betont Kezban Celik, die ihn und Gökten Ergin, Dialogbeauftragter derselben Gemeinde, zu dem Abend ebenfalls […]

17. September 2017|
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